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Dies soll eine Zusammenfassung der Geschichte der Fußballateilung von der Gründung 1945 bis heute sein, sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit .
Bei viele Teile des Inhaltes ist aus dem Buch
100 Jahre Sport in Versmold
von Heiner Bruns zurückgegriffen worden.
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Wie alles begann...........1945 - 49
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Am 22. August 1945 trafen sich Sportler aus den bisherigen drei Versmolder Vereinen um einen neuen Verein aus der Taufe zu heben, dies war zu damaliger Zeit nicht so einfach, brauchte man doch um diese Versammlung überhaupt abzuhalten die Genehmigung des englischen Stadtkommandanten, die dieser auch erteilte, und somit stand der Gründung, eines neuen Vereins der Sportvereinigung Versmold nichts mehr im Wege.
Die nächsten Schritte waren mehr Organisatorischer Art, wie Sportplatzfrage, Spielkleidung und vieles mehr, neue Spielbekleidung zu besorgen war damals nicht möglich also wurden die vorhandenen Bestände der alten Vereine überprüft und es wurde festgestellt das von der blau-weißen Kluft eines Vorgängervereins am meisten vorhanden war, also beschloss man vorläufig in Blau - Weiß zu spielen, und so werden sich wohl auch die Vereinsfarben ergeben haben die auch noch heute aktuell sind.
Am Spielbetrieb, zuerst nur Freundschaftsspiele, nahmen vorerst nur die Handball und Fußballabteilung teil.
Am 23. September 1945 war es soweit , die ersten Spiele der Fußballer bei Arminia Gütersloh (FC Gütersloh 200) fanden statt, also ein Historisches Datum Eine Jugendmannschaft verlor 9:0 und spielte in folgender Aufstellung:
WehmöllerII , Meyrahn, Eggert, WehmöllerI, Stahl, Gehring, Kampsmann, Giljohann, Hardetert, Strohtmann, Wißmann.
Die erste Fußballmannschaft verlor ihr Spiel mit 5:0 und spielte mit: Künnemann, Stein, Rühnhollt, Bierhacke, Brachmann, Lohmann, Mense, Dördrechter, Franke, Beweckenhorn, Potthoff.
Dies waren die ersten 22 Spieler die für die Spvg. die Schuhe geschnürt haben. Was nun folgten waren Freundschaftsspiele mit einigen Achtungserfolgen ehe am 21. Oktober der A- Jugend der 1. Sieg einer Spvg. Mannschaft gelang, Harsewinkel wurde mit 3:0 besiegt. Der ersten Erfolg der 1. Mannschaft fiel mit 9:0 am 4. November gegen Steinhagen vor 400 Zuschauern recht eindrucksvoll aus, viele weitere Freundschaftsspiele der verschiedensten Mannschaften folgten in den nächsten Monaten. Am 17. März 1946 fand das erste Meisterschaftsspiel einer Spvg. Mannschaft statt, die erste Mannschaft siegte in Halle 6:3 in der folgenden Aufstellung: Lüker, Nölke, Bierhake, Brachmann, Bewekenhorn, Lohmann, Franke, Dördrechter, Breder, Rühnholl, Potthoff.
Falls der ein oder andere hier Auswechselspieler sucht tut er das vergeblich, die gab es damals nicht, lief man erst auf, spielte man auch 90 Min . egal wie, so manch heutiger Kicker wird diesen Zeiten bestimmt nachtrauern.... In den Jahren 1947 und 1948 wurde die 1 .Mannschaft Meister der 1. Kreisklasse aber ein Aufstieg war damit nicht verbunden, warum auch immer?
1949 wurde die Schülermanschaft (C-Jugend) Kreismeister, und die Alten- Herren legten in diesen Jahren eine tolle Serie hin, von 52 Spielen wurden 49 gewonnen, 2 endeten Unentschieden und eins ging verloren.
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Die 1.Mannschaft wurde Meister der 1. Kreisklasse v.l. : Spielleiter Harro Rahe, Hans Dördrechter, Heinz Breder, Karl Wallat, Eduard Paschedag, Vereinsvorsitzender; Heinz Pellen, Gustaf Lohmann, Alfred Höhner, Obmann. v.l.mitte : Horst Bubliss, Ulrich Nölke, Josef Rescher unten: Günter Bewekenhorn, Helmut Lüker, Erwin Brachmann.
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Die Jahre 1950 - 59
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Die Einweihung des Parkstadions war der Höhepunkt des Sportjahres 1950, das nun auch die neue Heimat der Fußballer wurde. Der Spielbetrieb normalisierte sich langsam und es nahmen immer mehr Mannschaften am den Meisterschaftsspielen teil, die ganz großen Erfolge stellten sich aber nicht ein. Erwähnenswert das Spiel der A - Jugend 1952 gegen den Westdeutschen Meister Schalke 04 , das mit 2 : 7 verloren wurde.
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Das Parkstadion wird gebaut
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Stehend v.l. :Günter Freye, Manfred Meyer, Dieter Schaluschke, Wolfgang Heinrichs, Hans Bergmann. Kniend v.l :Günter Redecker, Heinz Kirchhoff, Fritz Benfeld Sitzend v. l: Rudi Krusche, Wilfried Teubner und Willi Rünhenoll.
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v.l:Klaus Schulze, Günter Erdmann, Willi Schneider, Kurt Schmalenbach, Karl Schmücker, Wolfgang Heinrichs, Wolfgang Spilker, Steinhoff, Körner, Günter Redecker, Steinbrinker, Dieter Haselhorst, Rudi Gührs
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Im DFB - Pokal 1955 Spielte unsere 1.Mannschaft (Kreisliga) gegen den DSC Arminia Bielefeld (damals nur Landesliga) vor mehr als 1000 Zuschauer und unterlag mit 1 : 4 (1:1)
1956 Spielten neben 3 Seniorenmannschaften verschiedene Jugend und Schülermannschaften bei der Spvg. wobei die 1.Mannschaft nur in einer Qualifikationsrunde den Klassenerhalt sicherte. Ein Jahr später stieg man dann doch in die 2. Kreisklasse ab, wo dann Postwendend der Wiederaufstieg gelang.
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Die Jahre 1960 - 69
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Das Jahrzehnt begann für die Fußballer nicht gerade optimal, der SC Peckeloh wurde gegründet und es verließen viel Spieler die Spvg. und wechselten zum SC.
Der Abgang dieser Spieler wurde doch recht schnell verkraftet, und die 1. Mannschaft wurde 1962 Vizemeister in der 1. Kreisklasse, zum Aufstieg in die Bezirksliga reichte es in diesem Jahrzehnt nicht, im Gegenteil, trotz einer sehr guten A - Jugend Mitte der 60. er Jahre die im Altkreis Halle ihresgleichen suchte und die in dem Schüler und Jugendnationalspieler und späteren Bundesligaspieler von Fortuna Düsseldorf Egon Köhnen ihren absoluten Star hatte, ging es mit der Fußballabteilung auf dem Spielfeld und auch außerhalb immer weiter bergab. Man vergaß in dieser Zeit die Mannschaft zu verjüngen und mehr auf die Jugend zu setzen.
Die schon erwähnte A - Jugend wurde mehrmals Altkreismeister und spielte um die Meisterschaft des Fußballkreises Bielefeld gegen Mannschaften wie Arminia Bielefeld, VFB Bielefeld, Fichte Bielefeld oder des SV Brackwede , deren Senioren in dieser Zeit alle in der in der höchsten Amateurliga oder 2. Liga spielten. Auch gelang ihr die Qualifikation zu Leistungsklasse  das war die höchste Spielklasse im Jugendbereich damals, mehr ging nicht.
Auch stellte die Spvg. in dieser Zeit eine starke B- Jugend Neben den hier schon erwähnten nahmen natürlich noch weitere Senioren und Jugendmannschaften am Spielbetreib teil, die in ihren Spielklassen eine gute Rolle spielten.
Der Hartplatz mit Flutlicht wurde gebaut und am Feuerwehrhaus eine Ausweichspielfläche geschaffen, bekam doch das Stadion zum Teil einen neuen Fertigrasen, so das sich die Trainings und Spielbedingungen nach der Fertigstellung bedeutend verbesserten
Bild rechts: Der Schüler ( C-Jugend ) und A-Jugendnationalspieler der Spvg. Egon Köhnen
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Hier gibt es mehr über Egon Köhnen
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Die Jahre 1970 - 79
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Am Anfang des Jahrzehnts hatten die Fußballer vor allem im Jugendbereich, wohl bedingt durch die tolle WM 1970 in Mexiko und 1974 in Deutschland einen enormen Zulauf , was sich bei der Anzahl der gemeldeten Mannschaften und vor allem der Spielstärke positiv bemerkbar machte.
Die Jugendabteilung war in dieser Zeit das Aushängeschild der Abteilung, was natürlich auch ein Verdienst der vielen Trainer und Betreuer war.
Es wurden viele Meisterschaften, Turniersiege, Kreispokalsiege erspielt und viele Spieler wurden in Auswahlmannschaften berufen, alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Eine Geschichte sollte nicht
unerwähnt bleiben.....
Hurra, ich kriege Peles Endspielschuhe”
Auf den damals 10 Jahre alten Klaus Rahe fiel die Wahl der Bild - Zeitung, die Fußballschuhe des brasilianischen Fußballidols Pele, die er bei der WM in Mexiko getragen hatte, zu verlosen. Mit seinen 64 Toren in 14 Spielen war Klaus Rahe der erfolgreichste Torjäger der E. Jugend des Fußballkreises Bielefeld und trug damit wesentlich zur Meisterschaft seiner Mannschaft bei.
Klaus “Pele”Rahe ist heute immer noch in der Spvg. Altliga aktiv
Den Seniorenfussballern sollten die 70ziger die größten Erfolge in ihrer Geschichte bringen, aber das konnte am Anfang des Jahrzehnts noch keiner ahnen, den die 1. Mannschaft war in die 2. Kreisklasse (Kreisliga B) abgestiegen und auch sonst lief es nicht ganz rund in der Abteilung, die beste Aktion das damaligen Vorstandes war es einen neuen Trainer zu verpflichten der nicht aus dem “Versmolder Klüngel” kam, Uwe Erich, Ex-Bundeligaspieler beim Meidericher SV(MSV Duisburg) und Vertragsspieler von A. Bielefeld, selbst noch als Spieler in Dornberg Aktiv, wurde neuer Spielertrainer bei der Spvg. (1972)
Mit ihm begann der Neuaufbau der Abteilung, der nur 7 Jahre später mit dem Aufstieg in die Landesliga seinen Höhepunkt hatte.
Mit Wolfgang Heinrichs, Gründungsmitglied des SC Peckeloh, kam ein Mann zur Spvg. zurück (und mit ihm einige Spieler) der die Fäden in der Hand hielt, und ohne ihn wäre dieser Aufschwung nicht möglich gewesen.
Das Kuriose ist, mit ihm begann auch der Niedergang (aber davon später).
1972 eine Gastarbeitermannschaft (Spanier) nimmt erstmalig am Spielbetrieb teil.
!973 Die erste Mannschaft steigt wieder in die 1. Kreisklasse auf.
1975 Die Reserve (Spvg. II) steigt Ungeschlagen in die 2. Kreisklasse (B-Liga) auf. (Tore 157:23)
1976 Die 1. Mannschaft steigt in die Bezirksliga auf.
Die 3. Mannschaft (Spanier) steigt in die 2. Kreisklasse auf.
1978 Die 3. Mannschaft (Spanier) steigt in die 1. Kreisklasse auf.
1979 Die 1. Mannschaft steigt in die Landesliga auf.
Rückblickend war es ein tolles Jahrzehnt, nicht nur was den Fußball betraf.
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Die Reseve (Spvg. II) 1975, B-Liga, oben von links: Rolf Franz-Pohlmann, Lothar Sielaff, Dieter Meyer, Peter Rahe, Wilhelm Pielsticker, Clemens Bogatz, Dieter (Pauli ) Pollmann. Unten: Dieter Müller, Atze Brokamp, Wilfried Grolle, Detlef (Rocky) Flottmann, Horst (Höttges) Kleine-Tebbe, und Uwe Erich
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Diese Mannschaft leitete den Aufschwung der Senioren ein, mit dem Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse 1973 0ben v.links : Hans Laakmann(Obmann) Manfred Hoffmann, Wolfgang Heinrichs, Egon Wolf, Wilhelm Meier, Peter Budde, Uwe Erich, Wilhelm Hardieck, Fredy Köhnen, Gerd Herrmann. unten: Edwin Grass, Herbert Schluckebier, Horst Kleine -Tebbe, Heinz Wering, Dieter Amsbeck, Dieter Pawletta
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Die Jahre 1980 - 89
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In ihrem 1. Landesligajahr erreichte die 1. Mannschaft einem beachtlichen 5. Tabellenplatz, während die zweite, die sich ausschließlich aus Versmoldern (Spieler wie Trainer) zusammensetzte der Aufstieg in die A-Liga gelang.
Die Altliga feierte 1980 ihr 10. Jähriges Bestehen.
Bei der A und B Jugend lief es nicht ganz so rund, während die restlichen Jugendmannschaften gut mithielten.
In ihrem 2. Jahr wurde die “Erste” vierter in der L-Liga und gewann auch den Kreispokal mit 6 : 0 gegen Werther, die B- Jugend hatte sich gefangen und wurde in der Leistungsklasse Vizemeister.
Zum ersten Mal (1981) nahm die Altliga an dem Turnier in Bad Münster teil und belegte den 9. Platz von 30 teilnehmenden Mannschaften. Und in der Hallenrunde wurde man Meister der B-Gruppe.
Alle anderen Mannschaften spielten in ihren jeweiligen Klassen eine gute Rolle.
Nach einem enttäuschenden 10. Platz in der L.- Liga (82/83) wurde Helmut Jonscher neuer Spielertrainer der
1. Mannschaft, währenddessen gab W. Heinrichs seinen Posten als Fußballobmann nach 12 Jahren auf.
Die A. und D- Jugend stiegen wieder in die Leistungsklasse auf, und auch die restlichen Jugendmannschaften hielten gut mit.
Auch die zweite und dritte Mannschaft spielten in der A-Liga eine gute Rolle.
Die 1. Mannschaft wurde zwar Herbstmeister (84/85) aber der ganz große Wurf gelang nicht, trotzdem war der 3. Platz ein Erfolg für die neu formierte und junge Mannschaft .
Bei der Jugend ist der Kreispokalsieg der E- Jugend hervorzuheben.
Die Saison 85/86 endete für die 1. Mannschaft mit einer großen Enttäuschung, man verlor das Entscheidungsspiel um den Aufstieg zur Verbandsliga auf neutralem Platz in Lippstadt vor 1600 Zuschauern gegen den SC Neheim-Hüsten mit 1:0, wobei man schon vorher im vorletzten Saisonspiel im Parkstadion den Aufstieg hätte perfekt machen können, aber beim 2:2 gegen Neheim verschenkte man einen Punkt, so das es zu dem Entscheidungsspiel kam.
Die zweite Mannschaft belegte in der A-Liga Platz vier
Die dritte Mittlerweile nur noch B-Ligist musste in die C.Liga zurück.
Die Altliga wurde Meister in der Hallenrunde.
Die Jugend stellte von der A - F überall eine Mannschaft, wobei der Aufstieg der C. Jugend in die Bezirksliga das herausragende Ereignis war, alle anderen Mannschaften hielten in ihren Ligen gut mit.
In der Saison 86/87 wurde die “Erste” trotz vieler Ausfälle von Leistungsträgern mit Unterstützung von unten noch Vizemeister der Landesliga.
Die zweite, dritte und vierte Mannschaft belegten in ihren Ligen Plätze im Mittelfeld.
Die A-Jugend spielte oben mit und die B-Jugend wurde mit 40 : 0 Punkten Meister in der Kreisliga, eine tolle Leistung, der Alkreispokal ging an die C-Jugend.
Nach einem schlechten Start wurde die erste noch zweiter in der Landesliga, also wieder nur Vize in der Saison 87/88.
Besser machte es die vierte Mannschaft “die Spanier”, sie stieg in die B-Liga auf.
Alle weiteren Mannschaften belegten in ihren Klassen keine vorderen Plätze.
Die Saison 88/89 verlief für die “Erste” nicht gerade Optimal, sie schwebte ständig in Abstiegsgefahr, konnte sich aber mit einem tollen Schlußspurt Platz sechs sichern.
Und hier endet auch die Ära Helmut Jonscher als Spielertrainer.
Besser machte es die 2 Mannschaft sie belegte in der A-liga den 5. Platz, den gleichen Platz erreichte die 3. Mannschaft in der Kreisliga - B.
Die Altliga errang in Bad Münster ihren bis dato größten erfolg, erst im Halbfinale verlor sie gegen Bayer Leverkusen mit 2 : 0, und scheiterte auch im Spiel um Platz drei nach einem Elfmeterschießen mit 2:3.
Die A-Jugend wurde Meister der B-Liga mir einer Serie von 20:0 Punkten und 61:4 Toren in der Rückrunde.
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Stehend v.links: Betreuer Kurt Schmalenbach, Michael Kammann, Peter Behrenswerth, Jörg Hövener,Andre Peizmeier, Andreas Landek, Reinhard Köhler, Hans-Jürgen Krause, Michael Meckenfessel, Trainer Helmut Jonscher Sitzend v.links :Thorsten Kümmel, Axel Nüller, Erwin Hauner, Fußball-Obmann Willi Strohtmann, Michael Scheffelmeyer, Uwe Stöhner, Andreas Wacker, Frank Strahtkötter, Dirk Wolst und Mario Ickels .
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Die Jahre 1990 - 99
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Nach Abschluss der Spielserie 1989/90 belegte die 1. Fußballmannschaft mit ihrem neuen Spielertrainer Thomas Schilling mit 6 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Teutonia Lippstadt den 5. Tabellenplatz.
Dabei hätte durchaus eine noch bessere Platzierung im Bereich des Möglichen gelegen. Doch während der gesamten Serie stand die die 2. Fußballmannschaft im ständigem Kampf ums Überleben in der Kreisliga-A. So wurden Spieler der „Ersten“ an die „Zweite “ abgestellt. Doch trotz aller Anstrengungen ist es leider nicht gelungen, den Abstieg der 2. Mannschaft aus der Kreisliga A zu verhindern. Auch die 3. Fußballmannschaft, die internationale Elf, konnte sich nicht in der Kreisliga- B behaupten, während die 4. Mannschaft einen Platz im Mittelfeld belegte.
Der A- Jugend gelang als erste Jugendmannschaft der Spvg. der Sprung in die Bezirksliga, alle anderen Jugendmannschaften belegten Plätze im Mittelfeld.
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Auch in den folgenden Jahren gelang der 1. Mannschaft nicht der ganz große Wurf ( Verbandsliga) nicht. Helmut Jonscher kehrte 1993 als Trainer zurück und musste die Mannschaft vollkommen neu formieren, was ihm nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gelang. Die Mannschaft spielte in der Saison 93/94 lange um einen der zwei Aufstiegsplätze mit, zum Aufstieg reichte es dann doch nicht, trotz einige Neuverpflichtungen, allen voran Christian Knehans,(ein Oesterweger) der schon in der 2. Liga bei Arminia und danach in der höchsten Amateurliga beim FC Gütersloh gespielt hatte, kam zur Spvg.
In der Saison 94/95 wurde die Mannschaft weiter verstärkt, Spieler wie Andreas Wacker, Maik Lüker, Tobias Brehmke, Andreas Landek, Markus Graskamp, Christian Knehans um nur einige zu nennen bildeten den Rumpf der Mannschaft und mit Dirk Baumann kehrte vom FC Gütersloh ein Ur - Versmolder und Torjäger zurück.. Nach einem holperigen Start, der mit dem 0 : 5 bei Davaria Davensberg den Tiefpunkt erreicht hatte wurde die Mannschaft immer stärker und es entwickelte sich bis zum Saisonende ein Zweikampf mit den Davensbergern um die Meisterschaft der keine Entscheidung brachte, durch ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden (Warendorf ) musste nun der Aufsteiger ermittelt werden. Die Mannschaft konnte hier nicht an ihre vorherigen starken Leistungen anknüpfen und verlor, wenn auch recht unglücklich mit 2 : 3. Das sollte auch für lange zeit der letzte Höhepunkt der Spvg. sein, den von hier ging es ständig bergab.
Diese Mannschaft klopfte an der Tür zur Verbandsliga: Andreas Wacker, Christian Jung, Carsten Rethorst, Maik Lüker, Tobias Brehmke, Andreas Landeck, Andreas Hübner, Markus Graskamp, Hendrik Haßheider, Christian Knehans, Dirk Baumann. Eingewechselt: Hansi Krause, Tobias Bäumker. Zum Kader gehörten außerdem. Daniel Berger, Lars Fahrenwald, Dirk Eversmann, Stefan Braunschweig und Esad Kukuljak.
Im der Saison 95/96 verließen einige Spieler die Spvg. wie wichtig sie für die Mannschaft waren sollte sich erst im Verlauf der Serie herausstellen, die Mannschaft konnte Leistungsmäßig zu keinem Zeitpunkt an das vergangene Jahr anknüpfen, ein 9. Platz am Ende spiegelte den gesamten Saisonverlauf wieder. Trainer Jonscher verließ danach die Spvg. in Richtung Oelde.
Und ein Duo wurden die Nachfolger, Dirk Baumann und Christian Knehans wurden gemeinsam neue Spielertrainer für die Saison 96/97

Die Mannschaft hatte weitere Abgänge zu verkraften, und hatte bis auf einige Spieler ein vollkommnes anderes Gesicht als noch vor zwei Jahren. Es kamen zwar viele Neuzugänge, auch aus der eigenen A - Jugend aber das Niveau konnte nicht gehalten werden.
Die Mannschaft spielte die gesamte Saison gegen den Abstieg, der erst am letzten Spieltag mit einem 2 : 2 gegen die Spvg. Oelde ,der Mannschaft von Ex Trainer Jonscher abgewendet wurde.
Ralf “Muffel” Dingwerth löste das Trainerduo Baumann/Knehans für die nächste Spielzeit 97/98 ab, die als Spieler erhalten blieben. Auch hier das gleiche Bild wie in der Vorsaison, Abstiegskampf vom Anfang bis Ende.
Am letzten Spieltag hatte man noch die Möglichkeit den Abstieg zu vermeiden, aber gegen den direkten Mitkonkurrenten Herbern verlor man zu Hause mit 1 : 3..........!!! was den Abstieg nach 19. Jahren Landesliga bedeutete.
Was durchaus zu verhindert gewesen währe, den von Anfang an passte die “Chemie” zwischen Mannschaft und Trainer nicht wirklich zusammen, und es gab innerhalb der Mannschaft und auch im Vorstand (wieder W. Heinrichs) niemanden der hier Abhilfe hätte schaffen können oder wollen, man ließ den Dingen einfach ihren Lauf, in der Hoffnung das es noch mal gut geht.
Nach dem Abstieg verließen viele Spieler die Spvg. unter anderem Baumann, Knehans, Wolf, Finke, Boada um nur einige zu nennen.
In der Saison 98/99 in der Bezirksliga war man zwar immer mit oben dabei, aber für einen Aufstieg kam die Mannschaft nie in frage.
Ein weiterer Aderlass an Spielern folgte, und die Mannschaft die im Sommer 1999 die neue Saison in Angriff nahm hatte kein Bezirksliga Niveau mehr, und der Abstieg in die Kreisliga war die logische folge.
Die zweite und dritte Mannschaft spielten Anfang der 90. beide in der Kreisliga A, es reichte zwar nicht zu Spitzenplätzen aber man geriet auch nicht ernsthaft in Gefahr.
Das änderte sich 1996, die dritte wurde nur drittletzter und verlor das Entscheidungsspiel gegen den Gegner aus der Parallelgruppe und stieg in die B-Liga ab. Viele Spieler verließen die Mannschaft, diese ging zwar noch in der Kreisliga B an der Start, musste dann aber zur Winterpause vom Spielbetrieb wegen Personalmangels abgemeldet werden .
Nur ein Jahr später 1997 wiederholen sich die Ereignisse. Die zweite verliert auch hier das Entscheidungsspiel und ist nur noch B-ligist
Und zum Ende des Jahrzehnts, Jahrhunderts oder auch Jahrtausends bleibt nur die Feststellung, das man nach dem rasanten Aufschwung in den 70 zigern und 80 zigern Jahren wieder am Ausgangspunkt angekommen war.
Im Jugendbereich ist der Erfolg der A-Jugend Mitte der 90 ziger Jahre hervorzuheben, in der Saison 95/96 marschierte die Mannschaft so Überlegen durch die Kreisliga A, und der anschließenden Aufstiegsrunde zur Bezirksliga, das der aufstieg der wohlverdiente Lohn war.
Leider konnte man sich dort nicht halten, durch das Altersbedingte ausscheiden vieler Spieler hatte die Mannschaft nicht mehr die Klasse des Vorjahres, der Abstieg war nicht zu vermeiden.
Alle anderen Jugendmannschaften spielten in ihren Klassen eine gute rolle, herausragende erfolge gab es aber nicht. Leider verließen im zweiten drittel des Jahrzehnts viele Trainer und Betreuer und mit ihnen auch Spieler den Verein, was zu Engpässen im Spielbetrieb führte, und wovon man sich bis heute nicht wirklich erholt hat.
Die Altliga hatte ihre Saisonhöhepunkte wie immer in Bad Münster, wo sie mit unterschiedlichen Erfolgen teilnahm. In der Hallenrunde spielten zeitweise drei Mannschaften zur Meisterschaften reichte es aber nicht. Sonst spielte die Altliga ihre üblichen Turniere auf Groß wie auf Kleinfeld mit Abwechselnden erfolgen
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Der LL-Kader 197/98, am Ende der Saison stand nach 19 Jahren der bittere Abstieg fest
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stehend v. links: Der Trikotsponsor ?, Betreuer Kurt Schmalenbach, Trainer Ralf “Muffel “ Dingwerth, Dirk Baumann, Andy Schröder, Marco Schneider, Lars Fahrenwald, Burkhard Finke, Fritz Ostmeyer, Jan Fahrenwald, Physiotherapeutin Sandra Kleinert, Betreuer Clemens Bogatz, Fußballobmann Wolfgang Heinrichs. unten v. links: Oliver Spieckermann. Andreas Weithaler, Toni Boada, Semsudin Delic, Andreas “Jumbo “ Wacker, Dennis Hagemann, Karsten Wolf, Christian Knehans und Maik Dudat
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Zwei noch ganz wichtige Personen sollten hier noch erwähnt werden, zu einem der langjährige Fußballchef Willi “Mazda” Strohmann der über ein Jahrzehnt ( bis 1994) die Fußballabteilung geführt hat, und Kurt Schmalenbach, Jahrelang das “Mädchen für alles” bei der “Ersten”, er war mehr als nur ein Betreuer, ohne ihn ging bei den Fußballern nicht wirklich etwas....
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Die Jahre 2000 - 2010
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Am Ende der Saison 2000/2001 war der bittere Abstieg in die B-Liga perfekt, nach dem Aufstieg 1973 aus dieser Liga war die Fußballabteilung dort, wo sie nach dem Absturz am Anfang der 70 Jahre gestartet war. Nach 19 Jahren Landesliga, zeitweise mit 2 Mannschaften in der Kreisliga A, und einer Boomendem Jugendabteilung war der Absturz diesmal noch schlimmer. Die „Erste“ fristete ihr Dasein in der B-Liga, Trainer kamen und gingen vorwärts ging es nicht wirklich. Es gab außerdem nur noch eine 2. Mannschaft in der C-Liga. Das änderte sich erst in der Saison 2006/07 mit Dirk Baumann und Jörg Pudel wurden zwei neue Leute installiert, der eine als sportlicher Leiter und zweiter Vorsitzender, der andere als Trainer, J.Pudel war schon Mitte der 90. Jahre ein erfolgreicher Jugendtrainer bei der Spvg. (Aufstieg A-Jugend in die Bezirksliga). In dieser Saison wurde man hinter Altenhagen Vizemeister. In der folgenden Saison sollte dann endlich der ersehnte Aufstieg in die A–Liga realisiert werden, die Mannschaft wurde gezielt verstärkt.
Und am 2. Juli 2008, nach 8 Jahren in der B-Liga, das hatte es seit Bestehen der Spvg. noch nie gegeben, war es dann soweit, nach einem 8 : 0 Sieg beim Absteiger Jugos Künsebeck war der Aufstieg perfekt, in 28 Spielen wurde 20 mal gewonnen 6 endeten Remis und nur zwei Spiele wurden verloren. Aus dieser Mannschaft gehören auch heute noch 9 Spieler zum Stamm der 1. Mannschaft.
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Der erweiterte Kader der “Ersten” im Aufstiegsjahr 2008 oben von links: Fußballchef Frank Strahtkötter, Marco Klemt, tom Pitke, Mehmet Solmaz, Christian Boltz, Carmine Marciano, Ruben Matellan, Daniel Köhnen und Trainer Jörg Pudel. mitte v. links: Der Sportliche Leiter Dirk Baumann, Erdem Topal, Alex Jetscho, Christian Klein, Dennis van Erp, Mathias Spreckelmeyer, Oliver Fontenla und Betreuer Guido Heinsch. unten v. links: Eugen Jetscho, Maxim Murosin, Oliver Patzke, Daniel Sommer, Zeljko Prodanovic, Ziad Genc(Faitaha) und der heutige Sportliche Leiter Karsten Wolf. Es fehlt Benny Schenk
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Nun wusste man nicht so richtig wie die der Mannschaft einzustufen ist, von „ihr steigt sowieso wieder ab wen nicht mindestens 5-6 neue kommen bis „keine Bange“ war alles dabei. Mit einigen Neuzugängen und dem bewährtem Stamm ging man in die erst A- Ligasaison nach langer Zeit.
Was nun folgte hatte man kaum für möglich gehalten die Mannschaft war von Beginn mit vorne dabei, überwinterte die Saison auf dem 1. Platz, der Durchmarsch in die BZ Liga war möglich, aber was dann im Frühjahr kam damit hatte niemand gerechnet in vier Spielen in folge gelang kein einziges Tor die man auch allesamt verlor, davor noch das Spiel beim späteren Absteiger SCB. am schmerzlichsten war die erste Heimniederlage nach 2 Jahren und 7 Monaten gegen den SC Halle im neuen Stadion.
Am Ende blieb nur der undankbare 3. Platz hinter Ummeln und Häger, die beide aber auch wieder abgestiegen sind, ab man es besser gemacht hätte…? Was aber dann am 30. Mai 2010 am letzten Spieltag der folgenden Saison im Parkstadion abging war unglaublich. Als die Damenmannschaft im zweiten Jahr nach ihrer Gründung nach einem 4: 1 Sieg beim SC Peckeloh in das Stadion kamen, waren sie ein Frisch gebackener Bezirksligist. Zu diesem Zeitpunkt lief das Spiel der „ Ersten“ gegen den Absteiger Tus Quelle, aber der Reihe nach.
Schon am 2. Spieltag der Saison gab es in Amshausen beim 5:1 eine richtigen klatsche (auch damals war das schon so) die mit Siegen gegen Halle (6:1)und Häger(4:2)aber ausgebügelt wurde.
Nach einigem Auf und Ab Überwinterte man auf Platz drei. Nach einer langen Winterpause verlor man nie den Kontakt zur Spitze, der Höhepunkt war zweifelsohne der 4:1 Sieg (einzige Heimniederlage)beim späteren Meister und Aufsteiger Türk Sport.
Leider verspielte die Mannschaft diesen tollen Erfolg schon 3 Tage später mit einer vollkommen unnötigen Heimniederlage gegen den Tus Ost. Und so gab es am letzten Spieltag folgende Konstellation: Die Spvg. brauchte einen Sieg mit 6 Toren Differenz, bei einem gleichzeitigem Unentschieden von Altenhagen um den zum Aufstieg berechtigte 2. Platz zu belegen.
Das mit den 6 Toren sollte kein Problem sein, hatten die Queller doch schon 105 kassiert, und auch im Hinspiel sechs kassiert . Nur an ein Unentschieden von Altenhagen gegen Tus Ost wollte keiner so recht glauben
Das Spiel gegen Quelle begann schon im Vorfeld recht merkwürdig, so hatten die Quelle 20 Min. vor Spielbeginn gerade 7 Spieler auf dem Feld, aber irgendwie bekam man dann doch 11 Mann zusammen. Die Spvg. führte zwar zur Halbzeit 3: 0 aber es war alles krampf, was sich auf dem Platz abspielte. Und nun kommen wieder die Damen ins Spiel es steht 4 : 0 bei ihrem Eintreffen, die Pegelzahl im Stadion erhöht sich zwar deutlich doch das überträgt sich nicht auf das Spielfeld, 5 : 0 steht es am Ende, was ja so tragisch auch nicht gewesen wäre, wenn es nicht diese Nachricht von dem 0 : 0 in Altenhagen gegeben hätte, ein Törchen hat gefehlt, ein einziges Tor, und ein Doppelaufstieg wäre perfekt gewesen ein ganz bitterer Moment für alle, ich glaube alle die dabei waren haben es bis heute nicht überwunden, was da passiert ist. Aber den verpassten Aufstieg nun an dem letzten Spiel festzumachen wäre zu einfach, die Saison hatte 30 Spiele, hier mal ein Tor weniger oder dort eins mehr, das hätte im Nachhinein zur Rückkehr in die Bezirksliga nach zehn Jahren Abwesenheit ja auch gereicht . Aber mit hätte, wenn und aber Gewinnt man nix….
Wird fortgesetzt....................
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